Über Teriyaki
Teriyaki ist eine besondere japanische Kochmethode, bei der Zutaten gegrillt oder in der Pfanne gebraten werden, während sie mit einer süß-herzhaften Sojasoßen-Sauce bestrichen werden. Diese Sauce—typischerweise aus Sojasoße, Zucker und Mirin hergestellt—karamellisiert beim Kochen und erzeugt eine glänzende, bernsteinfarbene Glasur, die als "Teri" bekannt ist und "Glanz" oder "Schimmer" bedeutet. Genau daher kommt der Name Teriyaki.
Ursprünglich wurde Teriyaki hauptsächlich zur Zubereitung von Fisch verwendet. Im Laufe der Zeit wurde die Methode jedoch auf eine breite Palette von Zutaten ausgeweitet, darunter Fleisch und Gemüse, was zu vielen beliebten Variationen führte. Interessanterweise wurden fleischbasierte Teriyaki-Gerichte tatsächlich durch einen "Rückimport" aus den Vereinigten Staaten populär.
In den späten 1950er Jahren erfasste eine Welle des Interesses an der japanischen Kultur Amerika. Als Rezepte auf Sojasoßen-Basis in den Medien vorgestellt wurden, wurde ein neuer Kochstil—Sojasoßen-Marinaden, die auf Fleisch gepinselt und über offenen Flammen gegrillt wurden—als "Teriyaki" bekannt, besonders unter Grillbegeisterten. Es wurde schnell zu einem festen Bestandteil der amerikanischen Hausmannskost.
Dieses amerikanische Teriyaki fand schließlich seinen Weg zurück nach Japan. Im Jahr 1973 wurde von einer japanischen Fast-Food-Kette der erste Teriyaki-Burger eingeführt. Anfangs hatte er Schwierigkeiten, an Popularität zu gewinnen, da Teriyaki traditionell mit Fisch assoziiert wurde. Doch dank Mundpropaganda—besonders unter Oberschülerinnen—setzte sich der Burger durch und wurde zu einem geliebten japanischen Klassiker.
In diesem Rezept kehren wir zu den Wurzeln des Teriyaki zurück mit einer einfachen, köstlichen Zubereitung von Teriyaki-Lachs. Lachs ist in den USA weit verbreitet erhältlich, was ihn zu einer idealen Zutat macht, um diese traditionelle japanische Glasur zu Hause zu genießen.

20 Minuten

Yoshiro Takahashi
PROFIL
ZUTATEN
PORTIONEN 2
Das Originalrezept (1X) ergibt 2 Portionen
Beim Anpassen des Rezepts müssen die Verhältnisse einiger Zutaten möglicherweise leicht angepasst werden. Passen Sie nach Bedarf an und würzen Sie nach Geschmack.
- 2 Lachsfilets mit Haut (jeweils ca. 85 g)
- 1 Stängel der Frühlingszwiebel
- 8 Kirschtomaten
- 15ml Speiseöl
- Weizenmehl, nach Bedarf (zum Bestäuben des Lachses)
- A10ml Kochwein (Sake)
- A10ml japanischer süßer Reiswein (Mirin)
- A10ml Sojasoße
- A15ml Zucker
ZUBEREITUNG
- 1
Den Lachs leicht in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen. Kochwein (Sake), japanischen süßen Reiswein, Sojasoße und Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen.
Die Frühlingszwiebel in 5 cm lange Zylinder schneiden und auf beiden Seiten flache diagonale Einschnitte machen, damit der Geschmack beim Kochen einziehen kann. Die Stiele der Kirschtomaten entfernen.
- 2
Speiseöl in eine erhitzte Pfanne geben und den Lachs mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Nach etwa einer Minute die Frühlingszwiebel hinzufügen.
Sobald die Lachshaut knusprig ist, vorsichtig mit einem Pfannenwender umdrehen und bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Noch einmal wenden, sodass der Lachs mit der Hautseite nach oben liegt.
- 3
Überschüssiges Öl aus der Pfanne mit einem Küchenpapier abtupfen und entsorgen. Kirschtomaten in die Pfanne geben und die Sojasoßenmischung in kleinen Mengen langsam über den Lachs gießen, dabei weiter bei mittlerer Hitze kochen.
Sobald die Soße anfängt einzudicken und zu karamellisieren, vom Herd nehmen und anrichten.
Rezept-ID
38
Tipps & Hinweise
・Obwohl Gelbschwanzfisch der am häufigsten verwendete Fisch für Teriyaki-Gerichte in Japan ist, ist Lachs ebenfalls leicht erhältlich und wird häufig verwendet. Hähnchenschenkel sind auch beliebt!
・Das Bestäuben des Lachses mit Mehl hilft der Sauce, den Fisch gleichmäßig zu überziehen, und wirkt auch als Verdickungsmittel.
・Das Abtupfen von überschüssigem Öl aus der Pfanne vor dem Hinzufügen der Sauce reduziert die Fettigkeit des fertigen Gerichts.
・Frühlingszwiebeln passen gut zu Teriyaki und sind das bevorzugte Gemüse für diese Gerichte.
Das gleichzeitige Hinzufügen von Kirschtomaten zur Pfanne mit der Sauce verleiht dem Fisch eine leichte Säure, die das Gesamtgeschmacksprofil auflockert.
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Born in 1988 in Kawasaki, Kanagawa Prefecture, I was inspired by my father, a traditional Japanese chef, and learned cooking fundamentals early at my family’s restaurant. After graduating from Senshu University’s Faculty of Law, I worked in sales at Nippon Shokken Co., Ltd., then as a restaurant manager, before completing a professional food coordinator program and starting my career as an independent culinary expert. I hold nine food-related qualifications, including Professional Chef’s License, Sake Sommelier (Kikisake-shi), Certified Sommelier (ANSA), and Vegetable Sommelier, and was the youngest to earn the advanced title of Certified Lecturer in Sake Studies. While rooted in Japanese cuisine that highlights natural flavors, my repertoire spans ethnic, Italian, and organic dishes. In 2015, I joined a project by Japan’s Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries and JICA, promoting Japanese cuisine domestically and in countries such as France, Paraguay, Bangladesh, and Serbia. A passionate triathlete, I have achieved top finishes in domestic competitions, won my age group at the 2018 Tomonoura Triathlon, and represented Japan at the Age Group World Championships in Australia (2018) and Switzerland (2019). Known as “the running chef,” I collaborate with sports brands and health media, advocating the integration of food, health, and sports. Since 2020, I have served as Official Athlete Food Coach for the Japan Para Table Tennis National Team, supporting athletes’ nutrition. In 2022, I became a father and now balance parenthood with my culinary and athletic careers.